Abschlussarbeit

Optimierung eines Modell-Schalldämmungsprüfstands hinsichtlich seiner Messgenauigkeit

Steckbrief

Eckdaten

Professur:
TA
Status:
laufend
Forschungsgebiet:
Raum- und Bauakustik,
Akustische Messtechnik

Betreuer

Bachelorarbeit von Mattern, Arne-Heinz

Eine wichtige Größe des Schallschutzes ist das Schalldämmmaß. Es beschreibt die Eigenschaft eines Bauteils hinsichtlich seiner Schallübertragung in Anhängigkeit der Frequenz und ist daher maßgebend für die Schallausbreitung in Gebäuden. Die Bestimmung des Schalldämmmaßes erfolgt dabei durch Messungen im Laborprüfstand nach EN ISO 10140. Ein wichtiger Aspekt, der bei den Messungen beachtet werden muss, ist die Flankenübertragung, also die Übertragung von Schalleistung über das Bauteil flankierende Objekte. Diese zusätzliche Schalleistung sorgt dafür, dass der gemessene Schalldruck im Empfangsraum größer und somit das gemessene Schalldämmmaß niedriger ist als sein wahrer Wert. Da aber das Schalldämmmaß eine Eigenschaft des Bauteils ist und nicht vom Raum abhängen soll, muss die Flankenübertragung im Prüfstand soweit wie möglich unterdrückt werden. Ziel dieser Arbeit ist die Verbesserung der Messgenauigkeit eines Modell-Prüfstands, der vorrangig für die Lehre im akustischen Praktikum eingesetzt wird. Dazu soll dieser zunächst messtechnisch charakterisiert werden, indem das für Bauteile gemessene Schalldämmmaß mit dem errechneten Schalldämmmaß verglichen wird. Sodann sollen durch Messungen die möglichen Flankenwege charakterisiert und analysiert werden. Auf Basis dieser Ergebnisse sollen konstruktive Lösungsvorschläge gemacht und umgesetzt werden. Zum Schluss sollen die umgesetzten Lösungsvorschläge bewertet werden. Dazu eignet sich ein Vorher-Nachher-Vergleich der Messgenauigkeit.