Abschlussarbeit

Wahrnehmung und Modellierung der Schärfe stationärer und instationärer Schalle

Steckbrief

Eckdaten

Professur:
MEDAK
Status:
abgeschlossen

Betreuer

Masterarbeit von Tarasova, Valeria

Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Untersuchung unterschiedlicher Einflussfaktoren auf die Wahrnehmung der psychoakustischen GröBe Schärfe sowohl für stationare als auch für instationare Schalle. Die aktuellen Berechnungsmethoden der Scharfe berüicksichtigen nur die spektrale Zusammensetzung der Schalle und in dem Verfahren von Aures auch in geringemMaBe den Einfluss der Lautheit. Lm Rahmen dieser Arbeit werden Hörversuche durchgeführt, um quantitative Aussagen liber den Beitrag der Lautheit zur Scharfeempfindung zu erhalten. Bisher wurden in den untersuchungen zur Herleitung der Berechnungsverfahren überwiegend stationare synthetische Schalle, wie gefilterte Rauschsignale und Sinustöne, eingesetzt. Die Berechnungen mit den bestehenden Methoden wurden auch auf technische Schalle, die in der Regel nicht stationar sind angewendet und zeigten häufig gröBere Abweichungen zu Hörversuchsergebnissen. Mithilfe neuer Hörversuche wird sowohl der Einfluss der Lautheit als auch zeitlicher Strukturen auf die Scharfeempfindung systematisch untersucht. Die Erkenntnisse aus den Hörversuchen sollen als Grundlage für ein verbessertes Modell der Schärfewahrnehmung stationarer und instationärer Schalle dienen.