Abschlussarbeit

Psychoakustische Untersuchung der Geräuschqualität von Elektrofahrzeugen

Steckbrief

Eckdaten

Professur:
TA
Status:
angeboten
Forschungsgebiet:
Maschinenakustik und Diagnose und Transpferpfadanalyse,
Psychoakustik

Betreuer

Als Qualitäts- und Differenzierungsmerkmal kommt der Geräuschcharakteristik von Fahrzeugen und damit deren akustischen Gestaltung eine immer größere Bedeutung zu. Zusätzlich stellen sich für die Fahrzeugakustik durch die fortschreitende Elektrifizierung von Kraftfahrzeugen gänzlich neue Herausforderungen: Vorhergehende Erfahrungen mit E-Fahrzeugen und daraus abzuleitende interne Referenzen zur Beurteilung der Geräuschqualität sind selten und die Nutzererwartungen an das Innenraumgeräusch eines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs aus diesem Grund unklar. Insgesamt ist das antriebsbedingte Geräusch im Fahrzeuginnenraum zwar deutlich leiser, jedoch weist es aufgrund der fehlenden breitbandigen Verdeckung durch den Verbrennungsmotor einzelne hochfrequente tonale Anteile auf, welche subjektiv als störend empfunden werden können. Ziel dieser Arbeit ist deshalb die Entwicklung eines Modells zur Prognose der empfundenen Geräuschqualität in elektrisch angetriebenen Fahrzeugen. Zu diesem Zweck sollen unterschiedliche Fahrzustände sowohl objektiv als auch subjektiv in Hörversuchen bewertet werden. Aus der Korrelation zwischen messbaren Parametern und den Versuchsergebnissen soll anschließend ein Bewertungsmodell abgeleitet werden. Zur Signalanalyse sollen dabei sowohl (mithilfe eines bestehenden Gesamtmodells) simulierte, als auch reale aus Teststreckenmessungen stammende Zeitsignale verwendet werden.